eine wunderschöne Stadt, ihre Hotels und das Nachtleben - Lausanne aus Studentensicht
Dies ist der Reiseblog von: Gerber Stefan
Ende September 2005 konnte ich ein paar Freunde von der Hotelfachschule überzeugen, mich nach München zum Oktoberfest zu begleiten. Da wir es schon etwas bunter treiben wollten, fuhren wir vorsichtshalber mit dem Zug.
Nach einer langen, anstrengenden Fahrt (immerhin hatten wir 3 Fässchen Bier dabei) und dreimaligem Umsteigen waren wir dann auch angekommen und bezogen sofort unser Hotel, das wir im Voraus im Internet gebucht hatten.
http://www.hotel.de/de.hotels/Muenchen_38344/hotels.aspx ...mehr
An einem Wochenende hielt es uns nicht mehr auf unseren Zimmern: wir wollten „was“ erleben. So setzten wir uns ins Auto und beschlossen, der wunderschönen Stadt Bologna in Italien einen Besuch abzustatten. Nach einem Zwischenstopp in Mailand kamen wir gegen Mittag in der Hauptstadt Emilia-Romagnas an.
Was wir sofort beim Besichtigen der Altstadt merkten: Bolognas größte Attraktionen sind wohl die vielen Essstände und Nahrungsmittelläden. Ganze Straßenzüge der Altstadt bestehen nur aus solchen kleinen Geschäften links und rechts der Straße. Es werden Frischfleisch, Pasta, Gebäck, Käse und andere Spezialitäten angepriesen. In einer Straße gab es sogar nur Obst- und Gemüseläden, die, wie es aussah, schon seit 800 Jahren dort stehen. Da die Geschäfte so einladend aussahen, entschieden wir uns, ein Vesper mit Mortadella, Grillhähnchen, Tortellini, marinierten Artischocken, Shrimps und Fruchtsalat zu machen. Wir ließen uns auf einer Parkbank nieder und genossen sowohl das gute Essen als auch das traumhafte Wetter. Dabei hatten wir für vier Personen gerade mal so viel bezahlt, wie wir in Lausanne normalerweise für eine Person zahlen, wenn wir etwas essen gehen. ...mehr
Riesig freute ich mich schon auf den ersten Schultag an der EHL. Doch davor nahm ich noch das Frühstück in der Kantine der Schule ein. Hier stellte sich heraus, dass mehrere Studienkollegen meiner "alten" Hotelfachschule auch die Passarelle genutzt hatten und nun mit mir weiterstudieren würden.
Wenn das kein Anlass zur Freude war...
Der erste Tag verlief, wie ein erster Tag an einer neuen Schule eben so verläuft: wir wurden von mehreren Lehrern, dem Direktor und Stiftungsräten begrüßt und in der Schule herumgeführt. Weiterhin wurden die ersten Bücher ausgegeben. Unterricht fand keiner statt; man gönnte uns anscheinend diesen einen Tag zum Eingewöhnen. ...mehr
Mit einer sogenannten "Passarelle" fing alles in Lausanne für mich an. Hinter diesem Wort verbirgt sich nämlich die Möglichkeit, nach einem Studium in der Schweiz ein weiterführendes Studium deutlich abzukürzen.
So nutzte ich die Chance und bewarb mich. Dass es auf Anhieb klappte, freute mich umso mehr. Dass Lausanne im Vergleich zu anderen Schweizer Städten aber nochmal um 50% teurer ist, freute mich überhaupt nicht, eher im Gegenteil.
Mit dem Abendzug kam ich am Bahnhof Lausanne SBB an und nahm ein Taxi zur Hotelfachschule. Nach einer kurzen Anmeldung und den üblichen Formalitäten konnte ich mein Zimmer für das nächste Jahr beziehen. Ich packte aus und schlenderte danach ein bisschen über den Campus. ...mehr