Mein Jahr in Lausanne

eine wunderschöne Stadt, ihre Hotels und das Nachtleben - Lausanne aus Studentensicht

0_30x30 Dies ist der Reiseblog von: Gerber Stefan
  • Die Münchner Wies'n

    23 Februar 2010

    Ende September 2005 konnte ich ein paar Freunde von der Hotelfachschule überzeugen, mich nach München zum Oktoberfest zu begleiten. Da wir es schon etwas bunter treiben wollten, fuhren wir vorsichtshalber mit dem Zug.
    Nach einer langen, anstrengenden Fahrt (immerhin hatten wir 3 Fässchen Bier dabei) und dreimaligem Umsteigen waren wir dann auch angekommen und bezogen sofort unser Hotel, das wir im Voraus im Internet gebucht hatten.
    http://www.hotel.de/de.hotels/Muenchen_38344/hotels.aspx
    Das es schon zu spät für das Oktoberfest war, setzten wir uns in eine gemütliche Kneipe und leerten ein paar Krüge Bier. Von der Fahrt waren wir echt fertig; deshalb gingen wir auch relativ früh schlafen. Der Hauptgrund war allerdings, dass wir am nächsten Tag bereits um 10:00 Uhr auf „der Wies’n“ sein wollten, um einen der begehrten Plätze im Zelt für uns zu beanspruchen.
    Gesagt, getan: nach einer ruhigen und erholsamen Nacht sowie einem exquisiten Frühstücksbuffet im Hotel begaben wir uns mit wenig unnötigem Ballast auf den Weg ins Stadtzentrum, genauer gesagt zur Theresienwiese. Was wir dort sahen, überstieg unsere Erwartungen bei weitem: es war genau 09:30 Uhr am Morgen, als wir schon die ersten Betrunkenen vor den Zelten zu sehen bekamen. Es waren Australier, die anscheinend die Nacht durchgemacht hatten und jetzt schon wieder in einem der Zelte feiern wollten. Drei Leute der Gruppe waren nicht mehr richtig ansprechbar, die restlichen 5 aber noch bei Verstand, also schlossen wir uns den Australiern an und „reservierten“ einen der Tische. Das erste Bier floss und gegen Nachmittag hatten wir auch schon unsere 5 Maß intus.

    Um 20:00 Uhr dann, bei bester Laune und den australischen Mädels auf dem Tisch, musste dann der erste von uns alkoholbedingt aufgeben. Wir trugen ihn aus dem Zelt und zurück ins Hotel, da er nicht mehr laufen konnte. Nachdem wir ihn ins Bett gelegt hatten, gingen wir zu viert noch auf Piste. Noch einmal zurück ins Zelt zu latschen, wäre einem Selbstmord gleichgekommen.
    So hatten wir noch einen wunderschönen Abend in einer Münchner Disko, die sich Gott sei Dank nicht mit den strengsten Türstehern Münchens rühmt. Wir lernten noch ein paar sehr nette Mädels kennen und ließen uns deren Telefonnummern geben. Ob die Nummern stimmen, habe ich bis heute noch nicht ausprobiert.
    Die Rückfahrt am Sonntagmittag kann man mit einem Wort beschreiben: verschlafen! Zum Glück mussten wir nicht umsteigen, sonst wären wir wohl irgendwo in Frankreich aufgewacht…
    Alles in allem ein wirklich schönes Wochenende, mit vielleicht ein bisschen zu viel Alkohol.

    Orte: München
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Kommentare
  • 1559_30x30 Paul Ehelechner sagt: 29 März 2010

    Die Wies'n ist mittlerweile nur noch was für Touristen. Waschechte Münchner gehen da schon gar nimmer, oder nur noch ganz selten hin. Mit persönlich ist es einfach zu voll und vor allem zu teuer.


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