Sonne, Strand und Meer.... Das ist üblicherweise das, was man von Spanien kennt. Da geht es dem Volk der iberischen Halbinsel ähnlich wie uns Deutschen: Im Ausland wird Spanien oft mit dem Genannten gleichgesetzt, so wie für viele Ausländer Deutschland oft gleich Bier und Dirndl ist. Auf den zweiten Blick kann man jedoch auch hier eine große landschaftliche und kulturelle Vielfalt entdecken. Ich bin in den letzten Jahren viel durch Spanien gereist und habe dabei seine unterschiedlichen Seiten kennen gelernt: Galizien mit seinem rauen Klima und hervorragendem Essen, die Provinz Madrid mit ihren herzlichen Menschen und der schönen Sierra und den Süden mit fantastischen Städten wie Granada, Cordoba und Sevilla. Meine Wanderung auf dem Jakobsweg führte mich unter anderem durch Kastilien und Leon: Burgos, Leon und Astorga waren einige der Orte, die ich hier kennenlernte. Mit dem Blog will ich euch meine persönlichen Lieblingsecken in Spanien näherbringen und zeigen, dass Spanien nicht nur Sonne, Strand und Meer bietet.
Die hängenden Häuser und die Brücke San Pablo sind wohl die berühmtesten Bauwerke in dem Städtchen Cuenca, circa 170 km östlich von Madrid gelegen. Wie ihr sehen könnt, kleben die Häuser oben am Fels und ihre Bewohner müssen schwindelfrei sein. So wie auch ich, als ich über die sicher 100 m lange Brücke marschiert bin! Von der anderen Seite hat man jedoch eine fantastische Aussicht auf die Häuser und einen Teil der Altstadt. Deshalb lohnt es sich, die Höhenangst zu überwinden. Den neuen Stadtteil von Cuenca kann man beim Besuch getrost überspringen, der besteht aus eintönigen grauen Hochhäusern.