Sein Name bedeutet "Riesig" in der Sprache Nama (oder Namagua). Er gehört dem Naturschutzgebiet des Namib Naukluft Parks an und das bedeutet, er hat Zugangstüren (die Hauptür in Sossusvlei), Besuchszeitpläne (von 5:30 bis 20:30), Eintrittspreise (80N$=€ pro Person und 10N$ pro Fahrzeug mit maximal 10 Plätzen) und strenge Verhaltensnormen. Er ist das Touristenziel schlechthin in Namibia. Er wirbt damit, und das zu Recht die älteste Wüste der Welt zu sein. Man geht davon aus, dass er schon während der Tertiären existierte, vor 65 Millionen Jahren, eine Epoche, in der die Dinosaurier starben (laut Wikipedia). Aber ich muss zugeben, dass er nicht die höchsten Dünen der Welt hat, wie es einige Webs deklarieren. Er zieht sich die Küste von Namibia entlang: Er reicht bis in den Norden von Angola rein, wo er Wüste von Kaoko genannt wird; und in den Süden von Südafrika, wo er Karoo heißt. Der morgendliche Bodennebel, durch seine geographische Situation bedingt, die sporadischen Gewitter vom Oktober bis März und seine schmale Ausdehnung bieten genügend Feuchtigkeit, um verschiedene Gattungen von Tieren und Pflanzen zu beherbergen.
Die Mehrzahl der Gruppen gehen gegen 4 Uhr morgens hinaus, um das Morgengrauen vom Hügel der Düne 45 zu sehen. Zwischen dem Auto und den Dünen gibt es ein weites dürres Tal, wo verschiedene Tiere, Hirsche, der ein oder andere Schakal grasen... Die Dünen nehmen an Umfang zu. Sie sind herrlich. Es gibt sie in Form von Halbmonden, Sternen oder einfachen Hügeln. Alle blicken zur Sonne und gehen, wohin sie der Wind trägt. Manchmal bilden sich in Regenzeit zwischen ihnen kleine Lagunen, die alte Bäumchen und das ganze Tierreich ernähren. Dieses Phänomen ist die Basis für die Ausbildung von wiedertrockenen Zonen, wo diese sterbenden Baumstämme liegen, wie in die Zone von Death Valley. Wir kommen in der Nähe von der Düne 57 an (oder ich glaubte das zu verstehen, obwohl das Internet von der Düne 7 spricht). Zuerst besucht man Death Valley, eine trockene Lagune, aus der alte und tote Baumstämme auftauchen. Danach steht der Aufstieg zu der 57 an (380 m Höhe. Aber wir gehen nicht ganz hoch). Nach ungefähr 10 Minuten ist man am Höhepunkt des Hügels. Auf der anderen Seite sieht man eine kleine Langune mit Wasser und einige zerstreute Bäume, zwischen ihnen Unmengen von kupferfarbenem Sand bis zum Himmel am Horizont. Wenn man in den Windschatten der Düne tritt, erzeugt man eine kleine Lawine von Sand, die alle Tierchen aufwirbelt, die unter der ersten Schicht versteckt sind. Es ist sehr lustig. Der Ausflug geht weiter. Danach wird man in die Picknickzone der Düne Sossusblei gebracht. Ungefähr 15 Minuten braucht man um sie zu besteigen. Es ist nett, beim Heruntergehen auf der Windsachattenseite gegen die Physik und die Schwere zu kämpfen, um nicht zu fallen. Wir haben dort gegessen und machten uns dann auf den Rückweg. Natürlich haben wir an der berühmten Düne 45 gehalten. Sie schuldet ihren Namen, dass sie sich 45 km von Sesriem befindet. Es gibt eine Zone des Namibs, in der Sandboarden praktiziert werden kann. Auch gibt es Möglichkeit, eine Strecke im Heißluftballon zu fahren. Der Park schließt um 20:30 und da es verboten worden ist drinnen zu übernachten, kehren wir nach Sossusvlei zurück.
Sossusvlei, Namibia, Windhoek