Wenn man nach dem schönsten Nationalpark Chiles fragt, ist die Antwort meist eindeutig: Der Torres del Paine! Am bekanntesten sind die "Cuernos del Paine", die markanten zweifarbigen Felsspitzen. Doch der Park hat neben seinen faszinierenden Bergen und dem beständig unbeständigen Wetter vieles mehr zu bieten. Über Wanderwege von kurz bis (sehr) lang und über die berüchtigten patagonischen Schotterpisten lassen sich die Naturschönheiten des Parks erkunden. Schier unendlich viele Seen, kleine Wasserfälle, Flüsse und Wälder erfreuen das Auge. Nur Übernachtungsmöglichkeiten und die Nahrungsbeschaffung gestalten sich äußerst schwierig. Hier gilt: Natur pur! Die nächst größere Stadt Puerto Natales ist gute 2 Stunden entfernt.
Dass es in Patagonien sehr windig ist, ist weithin bekannt. Doch den stürmischsten Ort erlebten wir am Lago Grey, in den der Grey Gletscher mündet. Das Wandern wird hier zu einem Kampf mit orkanartigen Böen. Selbst ein kleiner See besitzt hier solche Wellen, wie man sie nicht mal an der Ostsee vermuten würde... So eine geballte Naturkraft ist ein einmaliges Erlebnis!