Die Vasa war ein schwedisches Kriegsschiff. Es sank bei seiner Jungfernfahrt am 10. August 1628 im Hafen von Stockholm. Mit den Jahren vergaß man, wo genau sich das Wrack befand. In den 50er Jahren machte sich ein Privatforscher, Anders Franzen, erneut auf die Suche nach dem gesunkenen Schiff. Er wusste, dass andere Holzschiffe, die zuvor geborgen worden waren, aufgrund des kalten Ostseewassers in sehr gutem Zustand vorgefunden wurden. Wenn der Salzgehalt des Meerwassers höher wäre, wäre das Holz schneller morsch geworden. Leider sind die Farben der Vasa nicht erhalten geblieben, aber mittlerweile ist es den Forschern möglich, den früheren Farbton zu bestimmen, so dass man nun damit beginnen kann, die Skulpturen zu bemalen, die sich auf der Vasa befanden. Im Vasa-Museum kann man Nachbildungen bewundern und sich eine Vorstellung davon machen, wie die Vasa in voller Pracht aussah. Die Skulpturen stellen Meereskreaturen dar, Molche und Meerjungfrauen aus der schwedischen Mythologie. Die Farben sind leuchtend und klar - charakteristisch für die damalige Kunstepoche. Nur ein kleiner Teil des Schiffes wurde bemalt, aber anhand der Miniatur-Nachbildung des Schiffes kann man sehen, wie die Vasa in all ihren Farben strahlte - ein prächtiger Anblick!
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