Nach dem Fall der Mauer wurde dieses Haus in Ostberlin von Künstlern, Punks und Poeten besetzt und nach wie vor lassen sich die Spuren dieser Zeit an dem Gebäude erkennen. Inzwischen hat sich dort natürlich viel geändert. Mittlerweile haben sich dort die Künstler niedergelassen, die daraus ein Geschäft gemacht haben und von den Touristen, die ihre Werke besichtigen wollen, Eintritt verlangen. Hinter dem Haus liegt die Bar Viva Zapata, die im Sommer ihre Tische draußen aufbaut. Sowohl das Kunsthaus als auch die Bar können sich nur mit Müh und Not über Wasser halten, beide benötigen die Einnahmen durch die Touristen zum Überleben. Das Viertel ist alles andere als günstig, aber im Zapata hat diesen Monat z.B. Die Band Kultur Shock gespielt und das Haus ist genial: Halbverfallen, mit Graffitis übersäht und mit einer unglaublich tollen nächtlichen Beleuchtung. Hier macht es mir nichts aus, mich als Tourist zu fühlen, alles andere wäre ohnehin geheuchelt. Ich würde mich genauso verhalten, wenn ich Künstler im Tacheles wäre oder im Zapata arbeiten würde.
Das Kulturhaus Tacheles ist eines der repräsentativsten Gebäude aus der Hausbesetzer-Bewegung in Berlin. Es lohnt sich wirklich, sich das Haus anzuschauen. Die Graffitis, welche die Wände überziehen, sind wahre Kunstwerke und im Inneren des Kulturhauses verkaufen verschiedene Künstler ihre Werke. Außerdem noch erwähnenswert sind die Toiletten.
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