Wir waren zu dritt und ich war die Einzige, die einen Studentenausweis dabei hatte. Ich bekam wie alle anderen eine Eintrittskarte und ein Ticket, auf meinem stand allerdings “Whites”, auf dem der anderen “Non Whites”. Wir schauten uns ratlos an und verstanden das Ganze nicht, aber die Dame am Schalter gab keine weiteren Erklärungen, sondern bat uns, welter zu gehen. Der Eingang zum Museum befindet sich auf der Hinterseite des Gebäudes und als wir dort ankamen, verstanden wir die Sache mit den Tickets schließlich. Wie ihr auf den Fotos seht, gibt es zwei getrennte Eingänge, einen für Weiße und einen für Nicht-Weiße. Anscheinend würden wir nicht das gleiche Museum sehen. Die Einteilung am Ticketschalter erfolgt willkürlich und man muss danach den entsprechenden Eingang nehmen. Allerdings sieht man nur den ersten Teil des Museums getrennt, der Geschichten über die Geschichte enthält (zum Glück ist das mittlerweile Geschichte). Der Rest des Museums ist dann aber für alle zugänglich. Ich halte den Besuch für sehr empfehlenswert, weil man dort hautnah etwas über die turbulente Vergangenheit des Landes erfährt – die noch gar nicht so lange her ist. So, wie das Museum organisiert ist, fühlt man die Diskriminierung am eigenen Leib. Es ist ein Ort, der niemanden gleichgültig lässt, meiner Meinung nach ist ein Besuch in diesem Museum obligatorisch. Man sollte 2 bis 5 Stunden einkalkulieren, je nachdem, wie viele der zahlreichen Projektionen man sehen und wie viele der Informationen man lesen möchte. Für mehr Information: Botschaft von Südafrika:Http://www.Sudafrica.Com/Web de Sudáfrica:Http://www.Southafrica.Info/about/history/apartmuseum.HtmWeb de Johannesburgo:Http://www.Joburg.Org.Za/
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