Eins der Dinge, die mich am meisten beeindruckt haben, als ich das erste Mal Madrid besucht habe, war der Bahnhof Atocha. Es ist unglaublich aber wahr: man erwartet dort nicht eine Art botanischen Garten, findet jedoch einen unglaublich gut gepflegten solchen vor. Der Bahnhof an sich ist wie jeder andere auch. Die Gänge sind voller Schilder, auf denen die Abfahrten und Ankünfte der Züge vermerkt sind und es gibt Fahrkartenschalter, aber sobald man Richtung Ausgang geht, befindet man sich plötzlich in einer riesigen glasüberdachten Halle voller Vegetation. Es sind keine kleinen Pflanzen, ganz im Gegenteil, es sind Bäume und Pflanzen von denen man den Eindruck hat, dass sie gar kein Ende nehmen. Es ist ein überraschender und dadurch angenehmer Ort, der immer voller Leute ist, die dort schlendern oder sich zum Ausruhen hinsetzen während sie auf die Ankunft des Zuges warten. Der Rest des Bahnhofes, wie ich schon sagte, ist ziemlich normal, obwohl ich den Eindruck hatte, dass er sehr gut organisiert ist.
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